Archiv des Autors: Nico Schubert

Reptiquana – Terraristik- und Aquaristikbörse in Altenburg

Terraristik- und Aquaristikboerse Reptiquana in Altenburg beim Goldenen Pflug 1Was macht man an einem verregneten Sonntag? Zum Beispiel eine Reptilienbörse besuchen und dabei etwas unter die Leute kommen. Heute, am 18. Mai 2014 fand von 10 bis 16:00 Uhr die „Reptiquana“ – Terraristik- und Aquaristikbörse  in der Skatstadt Altenburg im Goldenen Pflug statt. Der Anfahrtsweg war nicht schwer zu finden. Die Eintrittspreise pro erwachsene Person wie gewöhnlich 6 Euro. Für das leibliche Wohl wurde mit Bratwürsten und Getränken gesorgt. Die Reptiquana ist eine Börse, bei der sowohl Tiere und Zubehör aus dem Gebiet der Terraristik als auch der Aquaristik angeboten werden. Oft ist es nämlich so, dass Menschen, die sich mit der Terraristik beschäftigen, sich auch für die Aquaristik interessieren. Warum das so ist wissen wir nicht, obwohl wir uns selbst auch für beides sehr begeistern und neben den Leopardgeckos auch zwei Aquarien zu Hause besitzen.

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Reptilienbörse EXO-REP Leipzig 2014

einige Gaeste besuchten die Exo-RepHeute, am 30.März 2014, fand in Leipzig in der Messehalle die Reptilienbörse namens EXO-REP statt. Die Börse war schon zu den Vormittagsstunden sehr gut besucht und jeder, der etwas Spezielles erwerben wollte, machte sich schnell auf dem Weg, damit es kein anderer vor ihm kauft.

So ging es uns auch. Ein junges Paar und wir haben uns in den selben Leopardgecko verguckt, aber wir konnten uns friedlich einigen, denn es gab viele schöne Farbmorphen zu wirklich anständigen Preisen bei einem seriösen freundlichen Züchter. Weiterlesen

Höhle / Rückwand selber bauen

Rückwand selber bauen für TerrariumDie Vorgangsweise beim Bau einer Rückwand ist ähnlich wie die beim selber bauen einer Höhle und es werden dieselben Materialen gebraucht, daher fassen wir hier einfach mal beides zusammen und möchten Schritt für Schritt anschaulich beschreiben wie man so etwas herstellt. Jedoch sollten Sie für so ein Projekt viel Zeit, etwas handwerkliches Geschick, Kreativität und vor allem eine hohe Frustrationstoleranz mitbringen.  ;D

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Enigma Syndrom

Das Enigma-Syndrom, auch Circle Syndrom genannt, ist eine neurologische, also das Zentrale Nervensystem betreffende Störung bei Enigma-Morphen des Leopardgeckos. Dabei kommt es hauptsächlich zu vestibulären Beeinträchtigungen – zu Störungen der Koordination und des Gleichgewichts.

Folgende Symptome können auftreten: der Leopardgecko dreht sich ständig im Kreis; er schaut oder starrt sehr lange nach oben ohne ersichtlichen Grund (man spricht vom „Sternegucken“); er liegt auf dem Rücken oder dreht sich seitlich um die eigene Achse (Krokodilrolle); bewegt den Kopf ständig hin und her, nach rechts, nach links, usw.; verliert beim Klettern auffällig das Gleichgewicht und fällt oder neigt im Stand oder auch beim Laufen dazu zu einer Seite zu kippen. Ein weiteres Symptom ist die starke Lichtempfindlichkeit der Augen. Der Leopardgecko kneift bei Helligkeit die Augen zu, läuft also auch mit fast verschlossenen Augen durchs Terrarium. Dies wiederum ist bei manchen Enigmamorphen so schlimm, dass sie starke Schwierigkeiten beim Erbeuten von Futterinsekten haben und dann das Risiko besteht, dass sie daher vital abbauen und abmagern könnten.

Enigma Syndrom Circeling

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Nahrung der Leopardgeckos – Teil II

Wir haben hier den zweiten Teil zum Thema: „Nahrung der Leopardgeckos“. Den ersten Teil kann man hier nochmal nachlesen.

Wiesenplankton

Als Wiesenplankton bezeichnet man alle Insekten, deren Lebensraum die Wiese ist oder die sich dort zur Nahrungssuche aufhalten. Um die Insekten im Sommer zu fangen, streift man mit einem Kescher über die Wiese.

Wiese Wiesenplankton

Viele Terrianer schwören darauf, dass dies das gesündeste, nährreichste Lebendfutter für die Terrarienbewohner sei. Allerdings darf man nur auf Wiesen fangen, die naturbelassen sind, das heißt, fernab von Straßen (Forst- und Waldwege sind ok!) und Fabriken. Außerdem sollten diese Wiesen nicht an bewirtschaftete Felder angrenzen, die mit Pestiziden / Insektiziden behandelt wurden.

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Nahrung der Leopardgeckos – Teil I

Allgemeines

Rosa erspaeht ein leckeres InsektDabei zuzusehen wie die Geckos im Terrarium Jagd auf ihre Beutetiere machen, ist wohl eines der spannendsten Dinge für den Terrianer. Der Leopardgecko nimmt keine pflanzliche Nahrung zu sich. Er ernährt sich von Insekten und kleinen Säugetieren. Weil Leopardgeckos tagsüber schlafen und nachtaktive Jäger sind, sollten erst abends Futtertiere ins Terrarium gegeben werden. Übrigens zittert der Leopardgecko mit dem Schwanz, kurz bevor er sein Beutetier erfasst.

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Ein Findling namens Emma

Ratte Emma 05Ich weiß nicht, wie viele Tiere jedes Jahr ausgesetzt werden, aber wenn ich mich mit unserer Tierärztin unterhalte, müssen es wohl unglaublich viele sein. Und dabei ist es egal, ob es ein Hund, eine Katze oder eine Ratte ist. Keines solcher Wesen hat so etwas verdient. Manche dieser armen Geschöpfe verenden jämmerlich da draußen, gerade, wenn sie in den kalten Monaten ausgesetzt werden, kleinere “weggeworfene“ Haustiere werden von anderen Tieren gejagt, tot gespielt oder gefressen, manche haben das Glück gefunden zu werden und vielleicht noch größeres Glück dann liebevoll und ordentlich versorgt zu werden.

Auch meiner Mutter ihr Kater Willi hatte so ein großes Glück, als sie ihn an einem regnerischen kalten Herbsttag, versteckt unter einem Auto, fand. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

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Hygiene im Geckoheim

Bei Leopardgeckos ist der Pflegeaufwand relativ gering. Zur weiteren Erleichterung sind sie auch noch „stubenrein“. Das soll heißen, dass alle Tiere, die sich zusammen ein Terrarium teilen, ab einem Alter von etwa drei Monaten immer in ein und dieselbe Ecke koten. Es reicht, wenn man alle zwei bis drei Tage diese Ecke sauber macht, entweder mit Einweghandschuhen oder einer kleinen Schaufel.

Den Wassernapf reinigt man jeden Tag und gibt frisches Trinkwasser hinein. Lockeres Bodensubstrat sollte mindestens alle drei Monate durch frisches ersetzt werden, da sich hier mit der Zeit auch einiges ansammelt, wie beispielsweise Hautreste, Urinreste, gestorbene Futtertiere oder Teile von ihnen oder Kot von Futterinsekten. Die meisten Leopardgeckobesitzer halten ihre Tiere aber auf festerem Lehmsand und formen daraus Höhlen oder ganze Höhlenburgen. Die muss man natürlich nicht alle drei Monate einreißen. Man kann mit einem kleinen sauberen Handbesen vorsichtig auf den Flächen aus Lehmsandgemisch alles zusammenkehren, was nicht hineingehört. Weiterlesen

Zusammenhaltung von Jung- und Alttieren

Darf man kleine bzw. junge Leopardgeckos zusammen mit den erwachsenen Tieren halten?

Zusammenhaltung von jungen und erwachsenen LeopardgeckosDas man junge und erwachsene Leopardgeckos nicht gemeinsam in einem Terrarium halten sollte, ist grundsätzlich richtig. Allerdings nur, weil sich die Leopardgeckos selbst in einem großen Terrarium nicht genügend aus dem Weg gehen können. In der Natur dagegen ist ja ausreichend Platz, um sich zu verstecken oder zurück zu ziehen.

Fachbücher über Leopardgeckos empfehlen eine getrennte Haltung, um Inzucht und/oder Unfälle zu verhindern. Es kann vorkommen, dass die erwachsenen Tiere die kleinen Geckobabys – auch ihre eigenen Jungtiere – als Futtertier ansehen oder sie verletzen könnten. Auch Bisse in den Schwanz der Kleinen können zu Verformungen wie Knicke oder sogar zum Abwurf des Schwanzes führen – und der wächst ja nicht so schön wie das Original nach. Weiterlesen

Pflege im Urlaub

Jemand, der erwachsene Leopardgeckos zu Hause hält, kann ohne Bedenken auch mal sieben Tage in den Urlaub fliegen oder auf eine Geschäftsreise gehen. So lange, wie dies nicht ständig der Fall ist. Bei nur einer Woche braucht man nicht unbedingt jemanden zu beauftragen, der sich in der Zeit um die Tiere kümmert. Außer bei Babyleopardgeckos. Sie brauchen noch täglich kleine Futterinsekten. Man kann die Kleinen aber auch in ein kleines Terrarium tun und sie der betreuenden Person hinbringen, um den Aufwand für denjenigen zu erleichtern. Weiterlesen